Schweißen presshärtender Stähle


KE-Schweißen, hochfeste, beschichtete Stähle

Die Anforderungen an das Buckelschweißen von warmumgeformten Stahl werden unterschiedlich bewertet. Ob es nun als schwierig angesehen wird oder nicht, hängt zunächst natürlich von den konkreten Bauteilen und den Anforderungen an diese ab. So ist es oft noch nicht einmal eine Frage, ob die Schweißung, wie auch immer hergestellt, hält. Sondern es sind die Rahmenbedingungen, die in der Fertigung die Schwierigkeiten verursachen. Aus metallurgischer Sicht sind die meisten der modernen Stähle prinzipiell unkritisch.

  • Es sind die nachfolgenden drei Bedingungen, welche den Prozess permanent beeinflussen:
  • Bauteilvorbereitung, Gestaltung der Anschweißteile
  • Art und Dicke der Beschichtung
  • Anlegierung und Standzeit der Elektroden

Die oben genannten Bedingungen können nicht stabil gehalten werden, daher muss der Schweißprozess das ausgleichen. Hier hat sich in der Vergangenheit nur das KE-Schweißen bewährt, was an der Vielzahl von Referenzen ablesbar ist.

Hier einige Beispiele aus laufenden Fertigungen:

  • A-Säule, B-Säule mit Schweißmuttern: Mercedes S-Klasse, Mercedes E-Klasse, AUDI C7,
    Ford Focus, Ford Fiesta, Volvo S60, Skoda Oktavia
  • Längsträger: AUDI A1, Porsche Cayenne, VW Tuareg, Mercedes E-Klasse
  • Strukturteile: Pedaltopf Mercedes E-Klasse, Crashverstärkung AUDI C5,
    Längsträger innen und außen Mercedes Actros.