fügetechnik

 

Die Fügetechnik steht im Mittelpunkt

Den Einsatz der Anlagentechnik für das KE-Schweißen bestimmt die zu erfüllende Fügeaufgabe. Um die durch neue Materialien stets steigenden Anforderungen an den Schweißprozess noch besser erfüllen zu können, misst Kapkon der Analyse/Untersuchung von Fügevorgängen eine größere Bedeutung bei. Dazu wurde im Dezember 2017 das Fügetechnische Versuchszentrum (FtVZ) in Oyten bei Bremen in Betrieb genommen. Dieses Zentrum verfügt über ein modernes Labor für das Kondensatorentladungsschweißen, in dem Grundsatzuntersuchungen zu Schwerpunkthemen der HWH-Groupe und Analysen zu Fügeaufgaben der Kunden durchgeführt werden. Darüber hinaus wird Interessenten die Möglichkeit geboten, das Labor für eigene Versuchsreihen zu nutzen.


In ihrer Arbeit sind die Mitarbeiter nicht nur auf ihre eigene Expertise angewiesen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen werden Kooperationsprojekten zu beiderseits interessierenden Forschungsthemen bearbeitet. Darüber hinaus kann das FtVZ auf Mess- und Prüfverfahren zurückgreifen, die bei Kapkon ansonsten nicht zur Verfügung stehen.

Bereits nach den wenigen Wochen seit der Eröffnung bestimmen wichtige Themen die Arbeit.
Zunächst wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die elektrischen Grundparameter Widerstand, Induktivität und Kapazität einer KE-Maschine ermitteln lassen. Damit konnte die Grundlage geschaffen werden, schweißtechnische Ergebnisse in Bezug auf die Maschineneigenschaften zu betrachten. In der Fortsetzung der Arbeit widmen sich die Mitarbeiter gegenwärtig den Schwerpunkten, über die aktuell informiert wird.