Einphasen-Wechselstrom mit 50 Hz Netzfrequenz

Das Schweißen mit dieser Art der Energiebereitstellung ist die gebräuchlichste und einfachste Art des Widerstandsschweißens. Dazu wird die Netzspannung von 400V einphasig auf einen Schweißtransformator geschalten und von diesem auf etwa 5-9V transformiert. Im gleichen Übersetzungsverhältnis wird der Netzstrom in den notwendig hohen Schweißstrom umgewandelt. Beim Punktschweißen liegt dieser im Bereich von etwa 5-12kA.

Die Höhe des maximalen Schweißstromes wird von der Größe des Transformators bestimmt. Über eine Steuerung und ein Leistungsteil (Thyristor), wird über den so genannten Phasenanschnitt dann der exakte Strom und über die Vorwahl der Perioden die Einwirkzeit festgelegt.

Schweißtechnologie
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Vorteile


Die wesentlichen Vorteile liegen in der benötigten Ausrüstung. Diese sind im Einzelnen:

  • einfach aufgebaute, kostengünstige Steuerung
  • platzsparende Installation für Thyristor-Leistungsteile
  • robuste, zuverlässige Hardware
  • leichte Bedienung, geringer Schulungsaufwand

Nachteile


Die Nachteile sind vor allem im Bereich Prozesssicherheit und Wirkungsgrad zu finden:

  • wegen der geringen Taktfrequenz nur grob regelbar
  • geringe Stromdichte und dadurch lange Schweißzeiten
  • hohe Wärmeverluste und damit Belastung der Elektroden und Bauteile
  • geringer Wirkungsgrad bezogen auf die eingesetzte Energie, cos(phi) von ca. 0,4