Das Widerstands - Pressschweißen ist eines der ältesten Schweißverfahren und in seiner Wirkungsweise dem seit Jahrtausenden angewandten Feuerschweißen ähnlich. Zwei Metallteile werden erwärmt und das hocherhitzte, glühende Metall wird mitttels Presskraft (z.B. einem Hammerschlag) zusammengefügt. Beim Abkühlen entsteht an der Kontaktstelle eine stoffschlüssige Verbindung. Dazu muss dort zuvor die Schmelztemperatur beider Metalle erreicht worden sein.

Nachdem im 19. Jahrhundert elektrische Energie industriell nutzbar wurde, begann man zum Erwärmen der zu verschweißenden Metalle die Wirkungen des elektrischen Widerstands zu nutzen. Im 20. Jahrhundert hat sich das Widerstandsschweißen vor allem wegen seiner Wirtschaftlichkeit bei der Verarbeitung dünner Bleche etabliert und gehört aus diesem Grund auch bis heute zu den am Häufigsten verwendeten Schweißverfahren.

Schweißtechnologie
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Punktschweißen

Zwei Kupferelektroden erzeugen durch ihre Form eine Stromverdichtung und zwischen den Blechen, an der Stelle des höchsten Widerstandes beginnt das Material in einer Linse zu schmelzen. Über die Prozessparameter Zeit, Strom und Elektrodenkraft wird die Größe der Linse und damit der Schweißpunkt in seiner Größe bestimmt.•

Bleche und Profile mit einer Blechdicke von maximal 3mm sind uneingeschränkt zum Punktschweißen geeignet. Metallische Überzüge können die Schweißbarkeit beeinflussen und bedürfen einer gesonderten Betrachtung.
Die meisten Stähle sind mit Standardequipment gut schweißbar. Ab einem C-Gehalt größer als 0,15% werden spezielle Programme zur Vermeidung von Aufhärtungen empfohlen. Dazu sind Schweißstromsteuerungen notwendig, mit denen man Stromprofile programmieren kann..
NE-Metalle (Cu, Al..) können grundsätzlich punktgeschweißt werden. Hier bedarf es einer Einzelprüfung, da Schweißparameter, Maschinen, Steuerungen, sowie Elektrodenformen und -materialien vom Standard abweichen können.

Buckelschweißen

Bei diesem Verfahren wird die Stromverdichtung und damit die Widerstandserhöhung durch die Berührungsfläche der zu verschweißenden Bauteile bestimmt. • Die Elektroden überdecken den zu verschweißenden Bereich großflächig und werden dadurch nicht so stark belastet.

Typischerweise werden mittels Buckelschweißen vor allem Verbindungselemente, also jede Form von Schrauben, Muttern, Gewindebuchsen und -stiften an Bleche geschweißt. • Da die einzige, funktionale Bedingung aber nur in der geometrisch bestimmte Stromeinschnürung an der Schweißstelle liegt, gibt es eine sehr große Anzahl unterschiedlicher Anwendungen.